In nur 3 Tagen zum neuen Standort

Ist es möglich, ein gesamtes Industrieunternehmen umzusiedeln, ohne dass es zu Verzögerungen bei der Produktion kommt?

Dieses Kunststück ist ASCO bei der Inbetriebnahme des neuen Standorts im Jahr 2002 tatsächlich gelungen. Nachdem der Platz in Wolfsberg durch die steigende Auftragslage zu knapp wurde, ist das Unternehmen in St. Andrä fündig geworden. „In nur drei Tagen haben wir den Standortwechsel geschafft“, erinnert sich ASCO-Geschäftsführer Claus Kügele.

Keine Verzögerungen in der Produktion

Und so hat es funktioniert: Am Mittwoch wurde die Produktion in Wolfsberg eingestellt. Von Donnerstag bis Samstag ist das Unternehmen gewechselt und schon am Montag hat die Produktion in St. Andrä wieder gestartet – auf einer Fläche von 1.800 m². Die Büroräume waren nun 400 m² groß und Technik und Sozialräume haben sich auf 200 m² erstreckt. „Es hat keine Verzögerungen in der Produktion gegeben, unsere Kunden haben daher gar nichts von der Umsiedelung gemerkt“, so Kügele.

Maschinenpark am neuesten Stand

Zumindest im ersten Moment. Längerfristig hat sich diese Expansion auch bei den Kunden bemerkbar gemacht, und zwar durch eine kontinuierliche Qualitätssteigerung. Die erweiterten Räumlichkeiten hat ASCO genutzt, um seinen Maschinenpark sukzessive auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. „Für die Anarbeitung und den Zuschnitt haben wir in neue Maschinen investiert“, erklärt der Geschäftsführer.

Aber nicht nur bei der Produktion, auch bei organisatorischen Prozessen hat sich das Unternehmen laufend weiterentwickelt. So werden seit 1. Juli 2001 die zuvor ausgelagerte Buchhaltung und Lohnverrechnung mit neuem Programm direkt im Haus selbst durchgeführt.

Neue Geschäftsfelder

Die erste große Herausforderung am neuen Standort ließ nicht lange auf sich warten. Im Jahr 2002 ist der Mobilfunkmarkt, eines der wichtigsten Geschäftsfelder von ASCO, stark eingebrochen. „Aus diesem Grund haben wir unsere Geschäftsfelder immer mehr erweitert und haben noch mehr Aktivitäten am Markt gesetzt“, sagt Kügele. So sind die Bereiche Stahl- und Anlagenbau immer stärker geworden, auch der Hallenbau ist noch dazu gekommen.

Wie die Übernahme eines Traditionsunternehmens in der Steiermark geklappt hat und warum diese Zeit eine der intensivsten war, darum geht es im Teil 3 der Jubiläumsserie „25 Jahre ASCO“.

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