Erste Leuchtturmprojekte auf internationaler Ebene

Von Südtirol über Schweden bis nach Venezuela: Schon in der Startphase hat ASCO auch internationale Leuchtturmprojekte umgesetzt.

Zu dieser Zeit hat das Unternehmen einen starken Fokus auf die Produktion von Elektrofiltern für Biomasseheizwerke gelegt. „Die ersten Elektrofilter haben wir damals für Schweden erzeugt. Das war gleichzeitig unser erstes Exportprojekt in der Anfangsphase des Unternehmens“, erinnert sich ASCO-Geschäftsführer Claus Kügele.

Professionelle Arbeit überzeugt Skeptiker

Vor der Zusammenarbeit haben die schwedischen Kunden ASCO noch am ersten Betriebsstandort in Wolfsberg besucht. „Da unsere Infrastruktur damals noch etwas veraltet und nicht vollständig ausgebaut war, hatten die Schweden leichte Bedenken, ob wir der richtige Partner für sie wären. Aber mit unserer professionellen Arbeit vor Ort haben wir sie schnell überzeugt“, betont Kügele.

Größtes Biomasseheizwerk

Daraus hat sich eine erfolgreiche gemeinsame Geschäftsbeziehung entwickelt, da Schweden zu dieser Zeit auch Vorreiter auf dem Gebiet von Biomasseheizwerken war. Aus dieser Zusammenarbeit hat sich gleich das nächste internationale Projekt ergeben: Das Biomasseheizwerk in Bruneck in Südtirol, mit 2×10 Megawatt eines der größten Biomasseheizwerke zu dieser Zeit.

„Das war unser erstes großes Projekt im Anlagenbau, im Jahr 2001ist es in Betrieb gegangen. Von der Teilplanung bis zur Fertigung und Montage haben wir den Großteil selbst umgesetzt“, sagt Kügele. Dazu gehörte neben dem Schubboden, dem Einschub, der Feuerbox, der Ascheaustragung und den Rauchgasleitungen auch eine Elektrofilter-Anlage.

Lieferung nach Venezuela

1998 konnte ASCO seine Geschäftsbeziehungen sogar bis nach Venezuela in Südamerika ausbauen. Für ein Ferronickel-Werk hat das Kärntner Unternehmen den Bühnenstahlbau geliefert. Damit konnte ASCO schon zu Beginn viel internationale Erfahrung und Know-how sammeln. Dazu sagt Kügele: „Unser Hauptmarkt war und ist weiterhin der DACH-Raum. Aber bei großen, interessanten Projekten begleiten wir unsere Kunden auch gerne ins fernere Ausland“.

Wie ein schwerer Schicksalsschlag eine große menschliche und fachliche Lücke bei ASCO hinterlassen hat, erfahren Sie in Teil 5 der Jubiläumsserie „25 Jahre ASCO“.

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